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Solarparkversicherung

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Versicherung für Freiflächen-Solaranlagen, Solarparks und Aufdach-Großanlagen

Die Photovoltaikversicherung (Elektronikversicherung ABE), Betriebsunterbrechungsversicherung, Montageversicherung und die Betreiberhaftpflichtversicherung sind die wichtigsten Versicherungen für Betreiber von PV-Anlagen. Doch welcher Versicherer bietet den Schutz, den Sie benötigen? Zu welchen Konditionen?

Die gängige Versicherung für Photovoltaikanlagen stößt schnell an ihre Grenzen. Maximale Versicherungssummen von 500.000 bis 2.000.000 EUR, Begrenzung der kWp-Leistung, unerwünschte Ausschlüsse und weitere Erschwernisse bei der Versicherung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind zu verzeichnen. Speziell Betreiber von Solarparks oder Photovoltaik-Großanlagen kommen mit den Standardprodukten der Versicherer nicht weiter.

Photovoltaikversicherung für Solarparks in Deutschland und Österreich

Wo andere aufhören, da fangen wir erst richtig an. Die Versicherung von Solarparks, Photovoltaikkraftwerken und PV-Freiflächenanlage ist unsere Spezialität. Benötigen Sie eine Versicherung für Photovoltaikanlagen in Deutschland oder Österreich ohne auf den bewährten Schutz seriöser Versicherer zu verzichten, dann kontaktieren Sie uns — wir liefern Ihnen die Lösung.

Unsere Dienstleistung

Egal, ob ihre Photovoltaikanlage 1, 10, oder gar 100 Mio. EUR Versicherungswert hat, wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Risikoanalyse, Angebotsanforderung, Bedingungsvergleich, Verhandlungen mit den Versicherungsgesellschaften, Gestaltung von Rahmenverträgen mit Sonderkonditionen bis hin zum Versicherungsvertrag. Das Beste daran — Sie erhalten einen optimalen Versicherungsschutz zum Top-Beitrag und Ihr persönlicher Aufwand wird auf ein Minimum reduziert.

Selbstverständlich gilt dieses Angebot auch dann, wenn Sie Ihre bestehende Photovoltaikversicherung auf Obliegenheiten, Bedingungen und Prämien überprüfen lassen möchten. Der Kontakt zu uns kann sich durchaus lohnen.

Sie möchten uns in Anspruch nehmen?

Nichts einfacher als das. Nehmen Sie per Telefon (02203/9888701) oder via E-Mail Kontakt zu uns auf. Herr Rosanowske wird sich persönlich Ihrem Anliegen widmen. Zur Gesprächsvorbereitung ist es empfehlenswert, uns den Fragebogen Solarparkversicherung oder den Fragebogen Dach-Großanlagen vorab ausgefüllt zu übersenden.

Solarparkversicherungen — Risiken

Die Absicherung einer Photovoltaik Freiflächenanlage (Solarpark) stellt andere Anforderungen an den Versicherungsgeber, als bei einer Dach- oder Fassadenanlage. Einerseits ist die Größe und somit das abzusichernde Risiko bei einem Solarpark in der Regel erheblich höher. Andererseits ist die Risikolage bei Freiflächenanlagen individuell unterschiedlich und somit ist auch die Risikoprüfung individuell vorzunehmen.

Anlagengröße und Investitionssumme

Diese Parameter sind bei der Risikobeurteilung am einfachsten zu bewerten und ergeben auf der Grundlage statistischer Erhebungen in der Regel bei jedem Versicherer einen Promille-Satz, der sich an der Investitionssumme oder an der Anlagenleistung (kWp) orientiert. Dieser Wert ergibt somit das Grundgerüst, welches nun von den unterschiedlichen Risikofaktoren und Sicherungsmaßnahmen den Beitrag bestimmt.

Standort des Solarparks

Der Standort spielt bei der Risikobeurteilung eine erhebliche Rolle. In welcher ZÜRS (D) oder HORA (AT) Zone wird die Anlage errichtet (Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau, Hagel und Starkregen)? Ist der Boden für den Bau einer Freiflächenanlage geeignet? Gibt die geografische Lage Rückschlüsse auf ein erhöhtes Diebstahlrisiko?

Die ZÜRS oder HORA Abfrage bestimmt die Hochwassergefährdungen sowie die Starkregen-, Blitzschlag-, Sturm-, Erdbeben und Hagelrisiken. Häufig werden für den Bau von Freiflächenanlagen Gebiete angeboten, die vorher bereits anderweitig gewerblich genutzt wurden. Fehlt ein Bodengutachten, lehnt der Versicherer in der Regel eine Deckung ab oder grenzt den Versicherungsschutz ein.

Andere gefahrerhöhende Umstände im Umfeld des Solarparks können Windräder oder bestimmte Gewerbebetriebe sein. Das standortabhängige Diebstahlrisiko soll und kann durch den Einsatz unterschiedlicher Sicherungsmaßnahmen erheblich reduziert werden.

Diebstahlhemmende Maßnahmen

Weitere elektronische Sicherungen können Überwachungssysteme wie z. B. Videoüberwachung, Sensoren, Alarmanlagen, etc. sein. Je nach Lage und Investitionssumme der Photovoltaikanlage ist eine Aufschaltung zum Sicherheitsdienst oder zur Polizei empfehlenswert.

Zu den mechanischen Sicherungen zählen Einschlagkugeln, Spezialschrauben, vergießen von Schraubenköpfen oder das Verkleben von Komponenten. Auch spezielle Modulträger, die das einfache Herausnehmen von Photovoltaikmodulen erschweren, sind geeignet einen Diebstahl zu erschweren oder gar zu verhindern.

Beispiel Industriegitterzaun

Objektschutzmaßnahmen (Mindestsicherung)

Als Mindestsicherung wird häufig die Umzäunung des gesamten Solarparkgeländes gefordert. Je nach Versicherer gibt es dabei unterschiedliche Anforderungen an den Zaun. Etabliert hat sich ein mindestens 2 Meter hoher Industriegitterzaun mit Übersteigschutz. Im Rahmen von Agri PV-Anlagen kann auch gänzlich auf einen Zaun verzichtet werden, sofern das Sicherungskonzept im Gesamten passend ist.

Brandschutzmaßnahmen

Das Feuerrisiko ist auch bei PV-Freiflächenanlagen gegeben. Daher ist der Pflanzenbewuchs auf unter 20 cm Höhe zu halten. Eine weitere Brandschutzmaßnahme sind Kiesflächen und ein Streifen von fünf Meter Breite entlang der Einzäunung. Eine Zuwegbarkeit des Parks für Einsatzkräfte sollte bei der Planung eines Solarparks stets Berücksichtigung finden.

Sicherung von Wechselrichtern

Die Sicherung von Wechselrichtern ist ein weiterer wichtiger Faktor im Bereich der Schutzmaßnahmen. Wettersichere und korrosionsgeschützte Unterbringung der Zentraleinheit sollte Standard sein. Um den Ertragsausfall bei einem versicherten Sachschaden möglichst gering zu halten, sollte jeder Solarpark über ein regelmäßig geprüftes Ferndiagnosesystem verfügen.

Mitversicherung einer Trafostation

Trägt der Betreiber des Solarparks die Gefahr für die Trafostation, sollte diese auch entsprechend mitversichert werden. Bereits bei Angebotsanfrage ist die Versicherungssumme für die Trafostation zu beziffern.

Beantragung und Risikoprüfung

Alle Anfragen für eine Solarpark-Versicherung bei unseren Risikoträgern kann über den Fragebogen zur Versicherung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen erfolgen. In der Regel erhalten Sie spätestens drei Werktage nach Einreichung eine Rückmeldung bzw. ein Angebot.

Neben der Solarparkversicherung (Allgefahrenversicherung) ist über rosa-photovoltaik.de auch eine Montageversicherung sowie die Betreiber-Haftpflichtversicherung erhältlich.

Allgefahrendeckung nach ABE

Der Leistungsumfang einer Photovoltaikanlagen Versicherung ist gerade bei einer oft siebenstelligen Investitionssumme für eine Freiflächen-Photovoltaikanlage von enormer Bedeutung. Allgefahrendeckung bedeutet, dass jede von außen auf die versicherte Anlage einwirkende Gefahr als mitversichert gilt, es sei denn, es besteht ein definierter Ausschluss.